Hintergrund
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    Sie stammen aus Afghanistan, Syrien oder Irak, aus Afrika oder der Ukraine. Wie gelingt die Integration von Menschen, die aus acht Nationen nach Darup gekommen sind? Über ihre Erfahrungen berichteten Vertreterinnen der Gemeinde Nottuln und ehrenamtliche Kräfte bei einem Ortstermin mit dem Bundestagsabgeordneten Marc Henrichmann, Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr und Kommunalpolitikern der Nottulner CDU.



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    Es geht weiter, und zwar mit einem neuen Namen: Aus „Respekt“ wurde „Return“. Seit Mai begleitet das Kolping-Bildungswerk für weitere zwei Jahre junge Aussteiger ohne Perspektive. In Lüdinghausen besuchte der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann das Team.



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    Wenn der nahe Angehörige zum Pflegefall wird, „dann ist das eigene Leben vorbei“. Die Worte von Martina Nötzold, Fachkraft im Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe, klingen drastisch. Doch sie treffen die Erfahrungen vieler Betroffener. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann besuchte die Einrichtung in der Bahnhofsstraße in Coesfeld, um zuzuhören und auch darüber zu sprechen, wie sich Gesetze auswirken.



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    Der Umgang mit dem Tod ist für viele ein Tabu-Thema. „In Gesprächen mit Hospizkreisen habe ich dagegen erfahren, dass die Menschen aus der Begleitung Sterbender und deren Angehöriger viel Positives mitnehmen“, berichtete jetzt der heimische Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann. Er traf sich mit Mitgliedern der Hospizgruppe Selm-Olfen-Nordkirchen, die bestätigten: „In unseren Gruppenstunden wird auch viel gelacht“. Dennoch drücken die ehrenamtlichen Helfer ganz praktische Sorgen, die sie dem CDU-Politiker mit auf den Weg nach Berlin gaben.



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31.07.2019 | Marc Henrichmann MdB | ww.marc-henrichmann.de
Akzeptanz fürs Asylrecht erhalten
MdB Henrichmann plädiert in der ZAB Coesfeld für „klare Spielregeln“

Für Marc Henrichmann gehört das deutsche Asylrecht zu den wichtigen Errungenschaften des Grundgesetzes. „Wir müssen deshalb die Akzeptanz fürs Asylrecht erhalten. Und dafür benötigen wir klare Spielregeln“, ist der Bundestagsabgeordnete überzeugt. Wenn es darum geht, diese Regeln durchzusetzen, kommt der Zentralen Ausländerbehörde eine wichtige Rolle zu. Seine Wahlkreis-Sommertour führte den CDU-Politiker daher in die ZAB Coesfeld, wo er sich über die Arbeit dort informierte.

14 Sprachen werden im ZAB Coesfeld gesprochen. Wie hilfreich das angesichts von Migranten aus aller Welt ist, erfuhr Marc Henrichmann (2.v.r.) von Michael Göckener (2.v.l.), Judith Hunke vom ZAB und Josef Voß, Vertreter des Kreis-Ordnungsdezernenten.
Coesfeld - Damit die Integration Geflüchteter gelingt, braucht es aus Henrichmanns Sicht schnelle Asylverfahren. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge leiste hier mittlerweile gute Arbeit, erklärte er. „Wer aber Verfahren verschleppt und falsche Angaben macht, muss Konsequenzen spüren“, betonte er. Auch ZAB-Abteilungsleiter Michael Göckener wünschte sich schnelle Verfahren. Denn nach sechs Monaten könnten Migranten aus einer Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) auf eine Kommune zugewiesen werden – „selbst wenn keine Bleibeperspektive besteht“. Immerhin dürften aussichtslose Fälle mittlerweile auch länger in einer ZUE bleiben. Henrichmann hielt es für fatal, wenn auffällige Personen den positiven Eindruck der Menschen, die sich integrieren wollen, zerstörten. „Einzelne dürfen nicht die ganze Integrationsarbeit der engagierten ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer zunichtemachen.“

Zuständig ist die ZAB für den Regierungsbezirk Münster, insbesondere für die Zentralen Unterbringungseinrichtungen in Schöppingen, Rheine, Münster, Ibbenbüren, Dorsten und Marl. Darüber hinaus leistet sie Amtshilfe für kommunale Ausländerbehörden, wenn Passersatzpapiere beschafft werden müssen oder es um Aufgaben rund um die Rückkehr ins Heimatland geht. Ein Außendienst mit aktuell 26 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bringt Ausreisepflichtige zu den Flughäfen oder an die deutsche Grenze – eine mitunter belastende Aufgabe, wie Henrichmann von einigen Außendienstlern erfuhr.

10.000 Menschen im Regierungsbezirk sind ausreisepflichtig, vor allem Serben, Kosovaren und Albaner. Um Bürger dieser Länder kümmert sich die Coesfelder Einrichtung auch, wenn Pässe fehlen: „Wir sind NRW-weit dafür zuständig, Ersatzpapiere aus europäischen Ländern zu beschaffen“, berichtete Göckener. In Nordrhein-Westfalen mussten insgesamt 2018 in 2.800 Fällen neue Papiere besorgt werden.

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