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    Die Flüchtlingspolitik bestimmt die politische Agenda in Berlin wie aktuell kaum ein anderes Thema. Die wichtige Integrationsarbeit wird allerdings vor allem vor Ort geleistet. In einer Flüchtlingsunterkunft in Coesfeld sprach der heimische Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann mit Mitarbeitern der Flüchtlingsinitiative und der Fachstelle Integration beim Deutschen Roten Kreuz in der Kreisstadt.



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    „Dülmener Krankenhaus – früher, heute, zukünftig – Was können wir für Sie tun?“ Unter diesem Motto informierte sich der Stadtverband der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) über die Angebote der Christophorus-Kliniken GmbH am Standort Dülmen.



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    Das Grundsystem der Personalverteilung folgt dem Anspruch, dass Polizei sich dort konzentriert, wo die größten polizeilichen Belastungen bestehen. Daneben erfolgt auch die notwendige Verstärkung des Staatsschutzes in NRW mit insgesamt 60 Stellen. Die Schaffung von zwei weiteren Einsatzzügen in Bochum und Essen ist von der NRW-Koalition versprochen worden und wird nun eingelöst.



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    „Bürgerschaftliches Engagement ist längst keine Selbstverständlichkeit. Aber ohne das ehrenamtliche Engagement der Menschen wäre unsere Gesellschaft erheblich ärmer und unsozialer. Dass unser Gemeinwesen funktioniert, verdanken wir ganz besonders dem Ehrenamt. Gleichzeitig macht es einen selbst auch ein bisschen stolz, zu helfen, sich einzusetzen, sich für etwas zu engagieren, insbesondere dann, wenn der Einsatz von Erfolg gekrönt wird.“



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26.06.2018 | Marc Henrichmann MdB | www.marc-henrichmann.de
Neue Chancen für Schulverweigerer und Berufseinsteiger
MdB Henrichmann informiert sich über Projekte des Havixbecker Modells

Als Verein für berufliche und soziale Integration wirkt das „Havixbecker Modell“ seit 40 Jahren im ganzen Kreis Coesfeld. Von der Kreisstadt aus werden die vielfältigen Angebote für junge Menschen und arbeitssuchende Erwachsene gesteuert, die Hilfe brauchen für ihren Einstieg oder Wiedereinstieg ins Berufsleben. Über die Erfolge, die der Verein dabei erzielt, aber auch über die oft schwierige Finanzierung der Projekte informierte sich in Coesfeld der heimische Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann.

Marc Henrichmann (Mitte) informierte sich bei Ulrich Kraft, Hermann Roters, Marion Otte und Heiner Hülsken (v.l.) über die vielfältige Arbeit des Havixbecker Modells im ganzen Kreis Coesfeld. Foto: Büro Marc Henrichmann
Kreis Coesfeld - Der CDU-Politiker bescheinigte den pädagogischen Kräften und den ehrenamtlichen Vereinsmitgliedern, dass sie mit ihrem niedrigschwelligen Angebot wertvolle Arbeit leisteten. „Gut, dass sie die Jugendlichen direkt vor Ort abholen“, erklärte er. Tatsächlich ist das Havixbecker Modell im Kreis fast lückenlos vertreten, zum Beispiel mit kommunalen Bewerberforen in Ascheberg, Lüdinghausen, Nordkirchen, Olfen und Senden. In Nottuln und Rosendahl begleitet seit diesem Jahr ein Jobcoach Flüchtlinge auf ihrem Weg in den Arbeitsmarkt, das Programm „die zweite Chance“ wendet sich an Schulverweigerer in Havixbeck, Billerbeck, Lüdinghausen, Senden und Ascheberg.

1978 in Zeiten hoher Jugendarbeitslosigkeit gegründet, vermittelte das Havixbecker Modell Jugendlichen zunächst Praktika. Auch wenn Betriebe heute dringend Azubis suchen, „es gibt immer noch Jugendliche ohne Chance auf dem Arbeitsmarkt“, wie Geschäftsführerin Marion Otte betonte. Zwölf-Wochen-Kurse führen sie ans Berufsleben heran. „Die Fälle sind intensiver als früher“, stellte der Vorsitzende Hermann Roters fest. Psychische Erkrankungen kämen häufiger vor, oft hätten sich die Probleme der jungen Menschen über Generationen verstärkt.

„Die Identifikation unserer pädagogischen Mitarbeiter mit dem Havixbecker Modell ist groß“, unterstrich Vorstandsmitglied Heiner Hülsken. Diese sind überwiegend mit Jahresverträgen ausgestattet, die oft erst kurzfristig verlängert werden können. Der Grund für diese Unsicherheit, die die Beschäftigten belastet: „Wir sind abhängig von Bewilligungsbescheiden“. Und häufig würden Zuschüsse erst am Jahresende zugesagt. Dass sich auf dem Feld der Arbeitsmarktpolitik viele Träger tummelten und bei Ausschreibungen in erster Linie der Preis einer Maßnahme entscheide, erschwere die Arbeit zusätzlich.

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