Hintergrund
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    Mehr Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderung: Das ist das zentrale Anliegen des Bundesteilhabegesetzes. Am 1. Januar 2020 tritt die nächste Stufe in Kraft. Wie die Umsetzung läuft und wo Korrekturen anstehen, darüber informierten sich Verbände und Träger der Behindertenhilfe aus dem ganzen Kreis. Der heimische Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann hatte dazu Wilfried Oellers, den Behindertenbeauftragten der CDU/CSU-Fraktion, nach Coesfeld eingeladen.



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    Notfallsanitäter sind dazu ausgebildet, auch ohne Notarzt geeignete Maßnahmen am Patienten durchführen zu können. Rechtlich bewegen sie sich dabei aber in einer Grauzone. Darüber sprach Christoph Schlütermann, Vorstand des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Kreis Coesfeld, in Berlin unter anderem mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Den Kontakt vermittelt hatte der heimische Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann.



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    Der häuslichen Krankenpflege kommt eine Schlüsselstellung zu. Das eigene Zuhause gibt Sicherheit und Geborgenheit. Gerade deshalb möchten viele Menschen ihre vertraute Umgebung auch im hohen Alter und bei Krankheit nicht aufgeben. Die ambulante Pflege hilft immer dann, wenn ein Mensch in seiner gewohnten Wohn- und Lebenssituation bleiben möchte, aber dazu leider nicht in der Lage ist. Ebenso unterstützt die ambulante Pflege Angehörige, die einen geliebten Menschen zu Hause pflegen und dadurch eine große Herausforderung mit der gesamten Familie meistern müssen.



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    Alte und neue Vorsitzende der Senioren Union der CDU des Kreises Coesfeld bleibt Hildegard Kuhlmann aus Ascheberg, die anlässlich des Kreisseniorentages am 8. Oktober 2019 mit großer Mehrheit gewählt wurde und in ihre dritte Amtszeit geht.



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03.09.2019 | Marc Henrichmann MdB | www.marc-henrichmann.de
Junge Aussteiger von Obdachlosigkeit bedroht
Henrichmann bei Return in Senden: „Nähe zu Betroffenen ist wichtig“

Junge Aussteiger haben wieder eine Perspektive: Das Projekt „Respekt“ wird weitergeführt, wenn auch unter neuem Namen. Seit Mai bietet „Return“ im Kreis Coesfeld niedrigschwellige Hilfen an, darunter auch in Senden. Dort informierte sich der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann über den Start. Ein großes Thema ist die Sicherung des Wohnraumes. „Überrascht sind wir von den vielen Jugendlichen, deren Wohnsituation nicht geklärt ist“, berichtete Dennie Hanel.

Beim Kolpingwerk in Senden hat „Return“ seine Räumlichkeiten gefunden, die Robin Langer und Dennie Hanel ihren Besuchern Marc Henrichmann und Günter Mondwurf (v.l.) vorstellten. Foto: Büro Marc Henrichmann
Senden - Henrichmanns Vorgänger im Bundestag, Karl Schiewerling, hatte „Respekt“ mit initiiert. Henrichmann selbst setzte sich in Berlin schon vor dem Auslaufen Ende 2018 stark für die Fortsetzung ein. „Wer Hilfe braucht, geht oft nicht in eine Behörde“, hält der CDU-Politiker das Angebot des Kolping-Bildungswerks für wichtig. „Dank der Nähe zu den Betroffenen erreichen Projekte wie Return eher die junge Klientel“, betonte er.

Das bestätigten Dennie Hanel und Robin Langer vom Return-Team. Bisher seien rund 50 Bedarfsmeldungen eingegangen. Immerhin elf der jungen Leute seien von sich aus auf die pädagogischen Mitarbeiter zugegangen, die außer in Senden an der Industriestraße 7 auch in Lüdinghausen, Dülmen und Coesfeld Sprechstunden anbieten. Auf das Angebot aufmerksam gemacht wurden sie zudem von Jugendämtern, Jobcentern und anderen Netzwerkpartnern sowie von Freunden und der Familie. „Wir fahren aber auch selbst raus“, kündigte Robin Langer mobile Sprechstunden, zum Beispiel vor Tafeln und Jugendzentren, an. Außerdem hat Return eine Hotline eingerichtet: 0152 22987222.

Return unterstützt bei Bewerbungen, navigiert durch den formalen Behördendschungel oder begleitet auf Wunsch zu Terminen in Ämtern und Einrichtungen. „Wir holen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen ab, sprechen sie an und vermitteln ihnen in kleinen Schritten: Du schaffst etwas“, erklärte Dennie Hanel. Konfrontiert wird das Team immer häufiger mit Jugendlichen, denen ein festes Dach über dem Kopf fehlt. Intensiv diskutierten die Return-Mitarbeiter mit Henrichmann und dem CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Günter Mondwurf Ideen, wie den betroffenen Jugendlichen geholfen werden könne.

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