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    „Der demografische Wandel macht sich schon heute bemerkbar: Die Menschen unserer Gesellschaft werden immer älter. Viele, insbesondere auch Senioren, leben allein in Single-Haushalten. Diese Situation trifft auch auf die Stadt Coesfeld zu“, unisono stellen dies die CDU-Sozialausschüsse (CDA) Coesfeld mit Ulrike Fascher und Valentin Merschhemke an der Spitze fest.



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    CDU-Fraktion und CDA bemühen sich um Informationen und Wertung der Förderbestimmungen für den öffentlich-geförderten Wohnungsbau. Es geht ihnen um mehr bezahlbaren Wohnraum. Dabei stoßen sie an Hürden und Grenzen. Investoren erklären, dass oft im frei finanziertem Wohnungsbau höhere Renditen möglich sind und im öffentlich geförderten Wohnungsbau zu viel Risiko und Bürokratie hinderlich sind.



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    Ein starkes Signal hat die CDU beim Bundesparteitag in Leipzig gesetzt – diese Bilanz zieht Marc Henrichmann, Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender des CDU-Kreisverbands Coesfeld. „Wir haben gezeigt, dass wir als Volkspartei geschlossen die großen Zukunftsaufgaben angehen werden“, erklärt er. Erfolgreich war der Parteitag besonders für die heimischen Christdemokraten: Ihre Anträge fanden große Zustimmung unter den 1.001 Delegierten.



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    Vor 30 Jahren fiel in Berlin die Mauer. In einem sehr emotionalen Festakt haben wir als CDU-Kreisverband Coesfeld im Stift Tilbeck an den 9. November 1989 erinnert. Vor mehr als 120 Teilnehmern kamen Zeitzeugen mit ihren eindrucksvollen Berichten zu Wort.



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23.04.2019 | Marc Henrichmann MdB | www.marc-henrichmann.de
Beratungsstellen erreichen mehr Cannabis-Konsumenten
MdB Henrichmann diskutiert mit Suchtberatung / Angebot für PC-Sucht

Kanada hat Cannabis legalisiert und damit Schlagzeilen gemacht. Aus Kanada kommen allerdings auch Studien, die gesundheitliche und gesellschaftliche Folgen sehr kritisch beleuchten. „Cannabiskonsum wirkt sich aus, und zwar negativ“, brachte es der heimische Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann in Dülmen auf den Punkt. Gemeinsam mit der stellvertretenden Bürgermeisterin Annette Holtrup besuchte der CDU-Politiker die AWO-Sucht- und Drogenberatungsstelle im Kreis Coesfeld.

Cannabiskonsum und ein neues Programm gegen exzessiven Medienkonsum waren die Themen beim Austausch zwischen Annette Holtrup (l.) und Marc Henrichmann (2.v.r.) mit Lioba Krüger-Rosenke und Ulrich Flasche. Foto: Büro Marc Henrichmann
Dülmen - „Wir brauchen keine weitere Massendroge“: Das hatte Marlene Mortler als Drogenbeauftragte der Bundesregierung vergangenes Jahr in Coesfeld zum Thema Cannabis-Legalisierung erklärt. Eine klare Ansage, die Henrichmann begrüßte. Und auch die Suchtberater in Dülmen setzen sich zwar für die Entkriminalisierung der Konsumenten ein, wollen aber auf keinen Fall eine Legalisierung. „Die Diskussion darüber senkt schon das Unrechtsbewusstsein“, stellt Ulrich Flasche, Leiter der Einrichtung, fest. Der Wirkstoffgehalt der Droge sei heute weitaus höher als vor wenigen Jahren. Die Gefahr, eine Psychose zu erleiden, sei folglich gestiegen. „Gerade für junge Menschen, deren Gehirn noch wächst, hat Cannabiskonsum dramatische Folgen“, warnte Lioba Krüger-Rosenke, Mitarbeiterin in der Beratungsstelle.

Vor allem an junge Menschen wendet sich deshalb das Angebot der AWO-Suchtberatung, über ein Drittel der Ratsuchenden sind unter 26 Jahre. Programme zur Frühintervention wie „FreD“ zeigen Wirkung. „Bei Cannabis erreichen die Beratungsstellen in NRW mittlerweile bis zu 19 Prozent der klinisch relevant Cannabis Konsumierenden“, erklärte Flasche – eine sehr gute Quote, wie er betonte.

Kinder und Jugendliche hat auch das noch neue Angebot „Interface Extended“ im Blick. Angesprochen werden junge Leute mit „exzessivem Medienkonsum“. Sie kommen nicht los vom nächsten Level eines Computerspiels, sie können den Blick nicht lassen vom Display ihres Smartphones. „Abstinenz“, verdeutlichte Lioba Krüger-Rosenke, „ist hier keine Lösung“. Denn ohne Medien komme kaum jemand aus, sei es im Berufs- oder Privatleben.

Einige Betroffene melden sich von selbst in der Beratung, meist aber entsteht der Kontakt über Schulsozialarbeiter und Eltern. Oft gelinge es, alternative Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, wie die Sozialpädagogin und Suchttherapeutin anhand eines Beispiels schilderte: Ein junger Mann, süchtig nach Computerspielen, bewies darin immerhin Organisationstalent. Mittlerweile „zockt“ er nicht mehr, sondern hat einen Beruf gefunden: „Er plant Veranstaltungen“, berichtete sie.

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