Hintergrund
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    Der Coesfelder Landtagsabgeordnete Wilhelm Korth ist neuer Bezirksvorsitzender des CDU-Agrarausschusses Münsterland. Er folgt auf die Landtagsabgeordnete Christina Schulze Föcking, die nach 12 Jahren die Leitung des Gremiums abgibt.



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    Der 16-Jähriger, halbseitig gelähmt, saust auf einem Waveboard davon. Ein 18-Jähriger, seit Geburt ohne rechten Arm und im Rollstuhl nahezu bewegungsunfähig, isst und trinkt selbstständig. Möglich macht es ein mit einem Mikroprozessor gesteuerter Armroboter. Diese beiden eindrucksvollen Beispiele aus der Praxis des Sozialpädiatrischen Zentrums Westmünsterland (SPZ) führte Chefarzt Dr. Ulrich Hafkemeyer anhand kurzer Videos vor. Über die Aufgaben und Erfolge, aber auch manche Hürden, informierte sich in Coesfeld der CDU-Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann.



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    So selbstständig wie möglich sollen Menschen mit Behinderungen leben können – dies ist auch eines der Ziele des Bundesteilhabegesetzes. Mehr Unabhängigkeit bedeutet aber auch mehr Risiko, zum Beispiel wenn Suchtmittel leicht zugänglich sind. In Ascheberg kommt die Hilfe als „Tandem“. So heißt ein vom Bund gefördertes Projekt, über das sich vor Ort der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann informierte.



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    Junge Aussteiger haben wieder eine Perspektive: Das Projekt „Respekt“ wird weitergeführt, wenn auch unter neuem Namen. Seit Mai bietet „Return“ im Kreis Coesfeld niedrigschwellige Hilfen an, darunter auch in Senden. Dort informierte sich der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann über den Start. Ein großes Thema ist die Sicherung des Wohnraumes. „Überrascht sind wir von den vielen Jugendlichen, deren Wohnsituation nicht geklärt ist“, berichtete Dennie Hanel.



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13.08.2019 | Marc Henrichmann MdB | www.marc-henrichmann.de
Neue Perspektive für junge Aussteiger
MdB Henrichmann bei Return in Lüdinghausen: „Wir sind wieder da“

Es geht weiter, und zwar mit einem neuen Namen: Aus „Respekt“ wurde „Return“. Seit Mai begleitet das Kolping-Bildungswerk für weitere zwei Jahre junge Aussteiger ohne Perspektive. In Lüdinghausen besuchte der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann das Team.

In Lüdinghausen am Stephanusweg trug sich Marc Henrichmann ins goldene Return-Buch ein. Mit dabei das Team, bestehend aus Melanie Lamm, Robin Langer Andrea Schartel, und Dennie Hanel (v.l.). Foto: Büro Marc Henrichmann
Lüdinghausen - Der CDU-Politiker ist besonders mit dem Projekt verbunden. Karl Schiewerling, sein Vorgänger im Bundestag, hatte „Respekt“ mit initiiert. Henrichmann selbst setzte sich in Berlin schon vor dem Auslaufen Ende 2018 stark für die Fortsetzung ein. Er hält das niedrigschwellige Angebot für äußerst wichtig: „Junge Leute haben oft Hemmungen, auf ein Amt zu gehen, obwohl ihnen Mittel zustehen“, erklärte Henrichmann. Teamleiterin Andrea Schartel bestätigte dies: „Viele erleben sich als ohnmächtig“. Hier setzt Return an: Melanie Lamm, Dennie Hanel und Robin Langer holen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen ab, sprechen sie an und vermitteln ihnen in kleinen Schritten: „Du schaffst etwas“.

In Lüdinghausen, Coesfeld, Dülmen und Senden bietet Return offene Sprechstunden an, unterstützt bei Bewerbungen, navigiert durch den formalen Behördendschungel oder begleitet auf Wunsch auch zu Terminen in Ämtern und Einrichtungen. Das Besondere bei Respekt waren die mobilen Standorte, zum Beispiel an Tafeln. „Das wird wieder kommen“, kündigte Andrea Schartel an. Das Return-Team geht aber schon jetzt auf seine Klientel zu und bietet immer wieder Unterstützung an – was gelegentlich etwas Beharrungsvermögen erfordert. Zudem hat Return zur ersten Kontaktaufnahme eine Hotline eingerichtet: 0152 22987222.

„Den Hartz IV-Kreislauf zu durchbrechen, der sich von Generation zu Generation fortsetzt, war immer ein wichtiges Ziel von Respekt“, so Henrichmann. Darauf zielt auch Return, erklärte die Teamleiterin. „Das gelingt vor allem, wenn wir die ganze Familie mit ins Boot holen.“ Der Fokus liege aber ganz klar auf den 15- bis 25-jährigen jungen Leuten. Außerdem arbeitet das Team intensiv daran, sich bei früheren Netzwerkpartnern wieder in Erinnerung zu rufen. „Unsere Botschaft lautet: Wir sind wieder da“, betonte Andrea Schartel.

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