Hintergrund
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    Sie stammen aus Afghanistan, Syrien oder Irak, aus Afrika oder der Ukraine. Wie gelingt die Integration von Menschen, die aus acht Nationen nach Darup gekommen sind? Über ihre Erfahrungen berichteten Vertreterinnen der Gemeinde Nottuln und ehrenamtliche Kräfte bei einem Ortstermin mit dem Bundestagsabgeordneten Marc Henrichmann, Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr und Kommunalpolitikern der Nottulner CDU.



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    Es geht weiter, und zwar mit einem neuen Namen: Aus „Respekt“ wurde „Return“. Seit Mai begleitet das Kolping-Bildungswerk für weitere zwei Jahre junge Aussteiger ohne Perspektive. In Lüdinghausen besuchte der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann das Team.



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    Wenn der nahe Angehörige zum Pflegefall wird, „dann ist das eigene Leben vorbei“. Die Worte von Martina Nötzold, Fachkraft im Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe, klingen drastisch. Doch sie treffen die Erfahrungen vieler Betroffener. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann besuchte die Einrichtung in der Bahnhofsstraße in Coesfeld, um zuzuhören und auch darüber zu sprechen, wie sich Gesetze auswirken.



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    Der Umgang mit dem Tod ist für viele ein Tabu-Thema. „In Gesprächen mit Hospizkreisen habe ich dagegen erfahren, dass die Menschen aus der Begleitung Sterbender und deren Angehöriger viel Positives mitnehmen“, berichtete jetzt der heimische Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann. Er traf sich mit Mitgliedern der Hospizgruppe Selm-Olfen-Nordkirchen, die bestätigten: „In unseren Gruppenstunden wird auch viel gelacht“. Dennoch drücken die ehrenamtlichen Helfer ganz praktische Sorgen, die sie dem CDU-Politiker mit auf den Weg nach Berlin gaben.



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08.08.2019 | Marc Henrichmann MdB | www.marc-henrichmann.de
Ein wenig Freiraum für pflegende Angehörige
Zwei Frauen berichten MdB Henrichmann von ihren Alltagssorgen

Wenn der nahe Angehörige zum Pflegefall wird, „dann ist das eigene Leben vorbei“. Die Worte von Martina Nötzold, Fachkraft im Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe, klingen drastisch. Doch sie treffen die Erfahrungen vieler Betroffener. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann besuchte die Einrichtung in der Bahnhofsstraße in Coesfeld, um zuzuhören und auch darüber zu sprechen, wie sich Gesetze auswirken.

Über ihre Erfahrungen als pflegende Angehörige berichteten Heidi Smaluch (r.) und Hildegard Braun (3.v.r.) dem MdB Marc Henrichmann (m.), dem CDU-Politiker Valentin Merschhemke, Timo Plaß, Dr. Petra Kalla und Martina Nätzold (v.l.). Foto: Büro Henrichmann
Coesfeld - Seit 21 Jahren pflegt Heidi Smaluch ihren Mann, der seit einem Unfall Hilfe benötigt. Hildegard Braun ist rund um die Uhr für ihren Sohn da, der an einer komplexen neurologischen Störung leidet. Ihr Dilemma brachte sie auf den Punkt: „Es gibt tolle Sachen in Coesfeld. Aber wie komme ich da hin?“ Entlastung im Alltag gebe es kaum, die seelische Belastung sei hoch. Etwas Freiraum bietet das Kontaktbüro, in dem sich pflegende Angehörige austauschen. Hier finden sie das Grundverständnis für ihre Situation, das andernorts oft fehle, erklärte Martina Nötzold. „Beim offenen Treff können alle frei miteinander sprechen, ohne dass jemand den Kopf schüttelt.“

Pflege innerhalb der Familie ist ein weibliches Thema. „80 Prozent der Pflegenden sind Töchter, Schwiegertöchter, Ehefrauen oder Lebenspartnerinnen“, erklärte die Fachkraft. Eindrucksvoll berichteten Heidi Smaluch und Hildegard Braun aus ihrem Alltag. Dieser wird erschwert durch fehlende Toiletten für Menschen mit Behinderung, durch Wege für Rollstuhlfahrer, die im Nichts enden, oder auch durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen, der Hilfsmittel oder eine Kur verweigere.

„Es gibt für solche Fälle Beschwerdestellen, die aber oft nicht einbezogen werden“, weiß Henrichmann aus Gesprächen im Wahlkreis. Er habe Gesundheitsminister Spahn bereits darauf angesprochen, um diese Stellen bekannter zu machen. Helfen könne zudem, dass die Bundesregierung den Medizinischen Dienst künftig organisatorisch von den Krankenkassen trennen will. So könne er unabhängiger urteilen.

Die Klage über zu viel Bürokratie konnte der CDU-Politiker nachvollziehen. „Allerdings meinen es nicht alle, die eine Betreuung übernehmen, gut mit ihren Angehörigen“, bat er um Verständnis dafür, dass die Behörden häufig genau hinsehen, wenn es zum Beispiel darum geht, Leistungen zu bewilligen.

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